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200. Geburtstag des Komponisten Robert Schumann
Den Wettbewerb für die Gestaltung der Schumann-Gedenkmünze konnte der Berliner Kunstprofessor und Bildhauer Christian Höpfner für sich entscheiden, der auch schon den im November 2009 erscheinenden Silber-Euro zu Ehren von Marion Gräfin Dönhoff entworfen hat.

Das neue Motiv Höpfners ist nach einem zeitgenössischen Porträtrelief Robert Schumanns gestaltet, das ursprünglich als Doppelbildnis im Jahr 1846 angefertigt wurde. Es zeigt den damals 36-jährigen Schumann im Kopfprofil vor einem angeschnittenen Porträt seiner Frau Clara.

Das von beiden geliebte Kunstwerk erlangte bereits zu Schumanns Lebzeiten große Popularität und lieferte – nun allerdings umgearbeitet zum Einzelporträt – nach dessen Tod im Jahr 1856 auf Claras Wunsch die Vorlage für das Grabdenkmal auf dem Alten Friedhof in Bonn.

„Insofern ist die Wahl und die gelungene Umsetzung dieses Porträts als Motiv für die Gedenkmünze des großen Romantikers unter den deutschen Komponisten als ideal zu bezeichnen“, lobte das Preisgericht. Des weiteren, dass die zeitgemäße klare Schrift in einem interessanten Kontrast zum klassischen Porträt stehe.

Bei der vorgesehenen Randschrift für die Schumann-Gedenkmünze einigte sich die Jury auf ein Zitat aus dessen Tagebuch von 1828: TÖNE SIND HÖHERE WORTE.

Prägestätte: Hamburg (J)

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