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Produktion
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Umlaufmünzen
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Umlaufmünzen werden im Auftrag des Staates hergestellt. Sie sind offizielle Zahlungsmittel eines Landes, dessen Regierung für den aufgeprägten Nennwert garantiert. Münzgesetze regeln in allen Staaten der Welt die Herstellung von Münzen. Das Prägen von Münzen ist also ein hoheitlicher Akt. Größe, Gewicht, Aufschrift und Bildnis werden von Gesetzes wegen ebenso festgelegt, wie die Auflagenhöhe und das Metall, aus dem sie gefertigt sind.
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Die im Handel kursierenden Münzen werden als Umlaufmünzen bezeichnet. Sie werden schnell und in großen Stückzahlen hergestellt. Die hochmodernen Hochleistungsprägemaschinen der Staatlichen Münze Berlin prägen je nach Maschinentyp zwischen 650 und 850 Münzen pro Minute. Im Prägesaal werden die gewogenen und gezählten Rohlinge in Containern weitertransportiert. Hier werden die sogenannten Ronden oder auch Münzplättchen zu den Prägemaschinen gefahren.
Über Steilförderbänder werden sie nach einer Vereinzelung den Prägemaschinen zugeführt und mit einem Druck bis zu 100 Tonnen geprägt.
Der Präger kontrolliert nach einem Prüfplan mittels Messschieber und Blick durch eine Lupe die einwandfreie Qualität der fertiggeprägten Münzen.
Nach dieser Vorkontrolle gehen die geprägten Münzen in den Container.
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Im Gegensatz zu den Einzelverpackungen der Gedenkmünzen werden die Umlaufmünzen maschinell Verpackt.
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Die Staatliche Münze Berlin ist ein nach ISO 9001:2000 zertifizierter Betrieb und wird alljährlich von der Europäischen Zentralbank und von einem anerkannten Qualitätssicherungsinstitut auf die Einhaltung der Qualitätsnormen kontrolliert.
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| Stichprobenweise prüft ein für die Qualitätskontrolle zuständiger Mitarbeiter an einem vergrößernden Bildschirm Münzen im Detail. |
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